Der Anfang...die 60er Jahre...

Wie bei so vielen kleinen Jungs, lag auch bei Klausi eines Heiligen Abend’s in den 60er Jahren ein Akkordeon unterm Christbaum.
Ihm gefiel sein Weihnachtsgeschenk allerdings gar nicht.
Das "Ding" war groß und schwer, er konnte die Tasten nicht sehen und der Klang nervte ihn auch. Viel lieber wollte Klausi immer auf Papa’s Orgel herumklimpern. Der spielte zu dieser Zeit in einem wie es damals hieß „Bartrio“ den Cannon Boys. So kam es wie es kommen musste, das Akkordeon landete im Schrank und geriet in Vergessenheit.

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Papa's Trio in den 60er Jahren mit Willi, Ingo und Wolfgang.

Die 70er Jahre...

Viele Jahre vergingen, doch Mitte der 70er Jahre entdeckte Klaus erneut den Spass am Musizieren, natürlich auf Papa’s Hammond-Orgel.

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Anfangs spielte sein Schulfreund Günter mit der Gitarre dazu, dann dessen Bruder Roland. Kurze Zeit später kam dann der Freund des Bruders und wiederum dessen Freund dazu.
Ja, und bevor man sich lange umgesehen hat, war da doch tatsächlich die erste kleine Band entstanden.

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1978, die erste Besetzung und einer der ersten Auftritte mit:
Thomas Maisel (Schlagzeug), Roland (Bass) und Günter (Rhytmus-Gitarre) Reckziegel, Klaus Walter (Solo-Gitarre) und Klaus (Orgel).

Es wurden damals nicht nur viele Songs einstudiert und ausprobiert.
Auch die Bandbesetzung änderte sich in den folgenden Monaten und Jahren mehrmals, von Anfangs fünf Musiker auf letztlich drei.

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Im ersten Trio spielten 1979 wieder Thomas und Klaus.
"Neu" dabei war Herrmann Eschka an der Gitarre.

Die "Cannon Boys" Zeit...

Den Namen „The Cannon Boys“ übernahm Klaus von Papa’s ehemaligen Trio, da dieses Anfang der 70er Jahre aufgelöst wurde.

Die 80er Jahre...

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Im „neuen“ Musiktrio „The Cannon Boys“ spielte jetzt der beste Schulfreund von Klaus, Günter Reckziegel das Schlagzeug. Den Bass bediente der Tastenmann mit der linken Hand. Das „Basset“ war ein kleines Tasteninstrument welches nur Bassgitarrensounds liefern konnte.

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Leider verstarb 1983 viel zu früh mit nur 23 Jahren Günter.
Am Schlagzeug trommelte jetzt Klausi's Bruder.
In dieser Besetzung hatten die drei Cowboys aus Weidenberg auch viele Countrysongs im Programm.

Das "alte" Akkordeon...

Während dieser „Triozeit“ erinnerte sich Klaus an sein „altes“ Akkordeon und ihm kam eine geniale Idee. Man muß wissen, zu dieser Zeit, klangen Orgeln wie Orgeln, Pianos wie Pianos und Strings eben wie Streicher. Synthesizer waren sündhaft teuer und konnten noch keinen guten Akkordeonsound erzeugen. Klaus also zerlegte zum Schrecken seiner Mutter das Akkordeon kurzerhand in zwei Hälften. Das Teil mit den Basstasten brauchte er für seine Zwecke nicht. An die offene andere Hälfte aber brachte er eine Platte mit einen kleinen Loch an. In das Loch steckte Klaus dann einen Staubsaugerschlauch an dem ein Staubsauger hing. Damit die volle Saugkraft des Staubsaugers nicht die Tasten nach unten drücken konnte wurde die Leistung mittels Dimmer reduziert.
Das "halbe" Akkordeon wurde auf ein Stativ geschraubt, ein Mikrofon davor gepackt. Fertig war ein Tasteninstrument welches den orginal Akkordeonsound hatte, ohne das man das Teil umhängen und daran herumziehen oder drücken musste.

Wo immer die Cannon Boys spielten, erweckte das Staubsauger-Akkordeon großes Erstaunen bei Veranstaltern und Gästen.
Gerade im Bereich der Stimmungsmusik war es für die damalige Zeit eine absolute Bereicherung für den Sound der Band.

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Klausi's Keyboardanlage in den 80er Jahren. Links: Hohner Staubsauger-Akkordeon und Wersi Basset, von oben: Roland SH 2000, Hohner String, YAMAHA E-Piano PF 10, Crumar Orgel.

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Die Besetzung 1985 Klaus und sein Bruder.
Auf dem Bild gut zu sehen, das Staubsauger-Akkordeon.
"Neu" dabei war Armin. Er spielte nicht nur Gitarre, auch das Saxophon und die Klarinette beherrschte Armin vorzüglich.

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1986 hörte Klausi's Bruder auf.
Am Schlagzeug wirbelte jetzt Werner Schott von den "Memories".

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1987 wechselte der Gitarrist in eine andere Band.
Sein Nachfolger wurde der Freund von Werner, Georg Cerveny.

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1988 kommt Roland Reckziegel als Gitarrist zurück in die Band.

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Mit Werner Müller an der Gitarre endete Anfang der 90er Jahre die Zeit der "Cannon Boys". Das Musiktrio wurde aufgelöst.

Die 90er Jahre..."Der Steinachtaler Klaus"

Von da an spielte Klaus viele Jahre als Hobby-Alleinunterhalter unter dem Namen "Tanzmusik mit Klaus". Als er seinen Arbeitsplatz verlor, machte er kurzerhand sein Hobby zum Beruf. Klaus wechselte vom Hobbymusiker ins Profilager. Es vergingen viele erfolgreiche Jahre als Alleinunterhalter. Als "Der Steinachtaler Klaus", so nennt er sich zwischenzeitlich, spielt er im Raum Bayreuth, Kulmbach, Hof und Pegnitz auf Polterabenden, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und kleineren öffentlichen Festen.
(Fotos aus dieser Zeit finden sie unter "Bilder und mehr")

Von Veranstaltern größerer Feste wurde er allerdings nur selten gebucht. Auf seine Nachfrage bei den „großen“ warum er denn nicht auch einmal bei ihnen spielen könnte, bekam er eine für ihn zu dieser Zeit nicht nachvollziehbare Antwort....
"Klaus, du bist echt gut, deine Musik, dein Gesang, alles Super...aber, wir können doch nicht bei unseren großen Fest nur einen Musiker auf die Bühne stellen. Da denken die Gäste doch, wir können uns keine Band mehr leisten". Mit dieser „neuen“ Erkenntnis war klar, hier musste was passieren.

Gründung..."Die Steinachtaler"

So kam was kommen musste, Klaus gründete 2006 sein Musikduo und 2008 sogar wieder ein Musiktrio. Als „Die Steinachtaler“ im Duo/Trio spielt er jetzt die größeren Feste und als „Der Steinachtaler Klaus“ nach wie vor die kleineren Events.
(Mehr Infos über das Musikduo/Trio finden sie unter "Die Steinachtaler")


Eigene Songs und Lied-Texte vom "Steinachtaler"

Welcher Musiker träumt nicht davon?
Eigenen Songs schreiben, das wollte der "Steinachtaler" schon immer!
Es vergingen viele Jahre, bis er diesen Weg gefunden hatte, bis er den ersten eigenen Text geschrieben, die erste eigene Musik komponiert hat.

Seit 2012 hat der "Steinachtaler" nun bereits folgende Songs geschrieben!

1. So wie es war......Text: Steinachtaler Musik: Donna Blue -zum Text
2. Verdammt nochmal......Text/Musik: Steinachtaler Klaus -
zum Text
3. Das sind wir..................Text/Musik: Steinachtaler Klaus -
zum Text
4. Das Paradies.................Text/Musik: Steinachtaler Klaus -
zum Text
5. Königin der Nacht........Text/Musik: Steinachtaler Klaus -
zum Text
6. Wir sind alles................Text/Musik: Steinachtaler Klaus -
zum Text

Einige Lieder können Sie bereits auf youtube.de/Steinachtaler hören. Fortsetzung folgt bestimmt! Mal sehn ob es zur eigenen CD reicht?


Geschichtsunterricht...

Woher kommt der Name "Steinachtaler" eigentlich?

Es ist das Flüßchen "Die Warme Steinach" die am Südrand des Ochsenkopfs im Fichtelgebirge entspringt. Sie fließt durch Warmensteinach, Weidenberg, Untersteinach nach Bayreuth, wo sie nach ca. 25 Km in den Roten Main mündet.
Das Tal durch das die Steinach fließt, wird deshalb Steinachtal genannt!